Gasgegendruck

Das Gießen mit Gasgegendruck basiert auf demselben Prinzip wie das Schäumen, jedoch wird in diesem Verfahren Stickstoff eingesetzt, um den Schäumungsprozess des Materials zu begrenzen, was zu einer eleganteren Oberflächenbeschaffenheit führt, so dass die Oberfläche häufig nicht nachträglich noch lackiert werden muss. Die typische Materialdicke variiert zwischen 4 und 10 mm.

Dieses Gießverfahren beinhaltet den Einsatz von Stickstoff mit Überdruck, bevor Treibmittel hinzu gegeben werden. Dies führt dazu, dass die Materialstruktur in Inneren des Produkts porig wird. Durch den Einsatz von Stickstoff mit Überdruck, werden die Kanten des Produkts kompakt und die Oberfläche gleichmäßig. 






 

Strukturskum

 

Der primäre Vorteil des Gießens mit Gasgegendruck liegt darin, dass leichte Produkte mit großer Festigkeit und variierender Materialdicke hergestellt werden können. Die Spannung im Material wird minimiert, da der Prozess ohne Erhaltungsdruck erfolgt. Gleichzeitig erhält das Produkt eine gleichmäßige Oberfläche, was beim Schäumen nicht der Fall ist.



Der primäre Nachteil sind sichtbarere Fließlinien hinter dem Kern, als dies bei der traditionellen Kunststoffgießtechnik und dem Schäumen der Fall ist. Aber auch die Investitionskosten für dieses Verfahren sind höher, da mehr Einzelteile benötigt werden, wie z. B. O-Ringe und eine Dosiereinrichtung für die Stickstoffzufuhr.



AVK Plast besitzt sehr große Erfahrung im Bereich des Gießens mit Gasgegendruck und kennt die potenziellen Fallstricke bei der Entwicklung von Produkten, die mit dieser Technologie gefertigt werden sollen.

Vertrauen Sie bei der Entwicklung neuer Produkte auf AVK Plast als Ihren kompetenten Partner.



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